Füllungstherapie

Wie Sie sicherlich wissen gibt es verschieden Füllungsmaterialien, über die wir Sie im Folgenden informieren.

Amalgam

Amalgamfüllungen werden komplett von der Krankenkasse erstattet.
Nachteile Amalgam: Die Füllung ist nicht zahnfarben, das Füllungsmaterial ist quecksilberhaltig.

Vorteil Amalgam: sehr haltbar

Hybridgefüllter, moderner Kunststoff

Beim Einbringen einer Kunststoff-Füllung wendet man die Säure-Ätz-Technik und die Mehrschichttechnik an. Die Säure-Ätz-Technik ist notwendig damit der Kunststoff sich optimal mit der natürlichen Zahnwand verbinden kann. Da Kunststoffe beim Aushärten schrumpfen, ist das Anwenden der Mehrschichttechnik sehr wichtig, da nur so ein guter Randschluss zwischen Füllung und Zahn gewährleistet werden kann.
Durch das Anwenden dieser Techniken benötigt man beim Legen einer Füllung wesentlich mehr Zeit, ebenso sind die verwendeten Materialien erheblich teurer als Amalgam.

Auf diese Füllungen geben wir statt der gesetzlich vorgeschriebenen zweijährigen Garantie eine Gewährleistung von 5 Jahren. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen lediglich die Kosten einer Amalgamfüllung, somit entsteht für den Patient ein Eigenanteil. Auch bei privatversicherten Patienten ist eine vollständige Erstattung durch die Erstattungsstelle nicht grundsätzlich gewährleistet.

Vorteile Kunststoff: individuelle Zahnfarben, bei konsequent richtiger und sorgfältiger Anwendung sehr haltbar.

Inlays (Einlagefüllungen)

Die haltbarste Versorgung ist nach wie vor ein Gold- oder Keramikinlay. Diese Einlagefüllungen sind mit einem hohen technischen Aufwand verbunden und werden in unserem zahntechnischen Praxislabor hergestellt. Inlays sind Privatleistungen und werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen.